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Kürbiskuchen

Rezept: Veganer Kürbiskuchen

18. Dezember 2018

Der Kürbis ist zur Zeit in aller Munde. Und das wortwörtlich. Seit Halloween feiert das Gemüse Hochsaison. Aber nicht nur als ausgehöhlte Gruselfratze ist der Kürbis ein leuchtendes Superfood. Auch kulinarisch ist er ein echter Knüller. Er hat kaum Kalorien, dafür umso mehr Vitamine und Mineralstoffe. Genau was der Körper braucht in der kalten Jahreszeit.

In der Küche ist er ein wahres Multitalent. Uns schmeckt er besonders gut im veganen Kürbiskuchen von unserem Longstay-Gast Irene Hunter. Die liebt es nämlich, in ihrem Apartment bei uns zu backen. Und hat ihr Lieblingsrezept mit uns geteilt:

Zutaten:

BODEN

  • 6 Esslöffel kaltes Kokosöl (oder kalte vegane Margarine)
  • 1 1/4 Tassen Mehl
  • 1/4 Teelöffel Meersalz (oder indisches Schwarzsalz)
  • 1/4 Teelöffel eiskaltes Wasser
 
CREME
 
  • 2 3/4 Tassen (passiertes) Kürbispüree
  • 1/4 Tasse Ahornsirup
  • 1/4 Tasse Kokoszucker
  • 1/3 Tasse ungesüßte Pflanzen-/Kokosmilch
  • 1 Esslöffel geschmolzenes Kokosöl (oder Olivenöl)
  • 2 1/2 Esslöffel Pfeilwurz-Pulver (oder Maisstärke)
  • 1 3/4 Teelöffel Kürbis Gewürz (Ingwer, Zimt, Muskatnuss, Nelken)
  • 1/4 Teelöffel Meersalz (oder indisches Schwarzsalz)

 

Zubereitung:

  1. Für den Boden Mehl und Salz in einer Rührschüssel vermengen. Die kalte Butter stückchenweise dazu geben und mit einer Gabel mit der Masse vermischen.

  2. Dann nach und nach das kalte Wasser mit einem Holzlöffel einrühren. Nur so viel Wasser hinzugeben, wie es braucht, um eine homogene Masse anzurühren.

  3. Den Teig mit den Händen auf einer Plastikfolie zu gut 1 cm dicken Scheibe ausbreiten. Gut einwickeln und für mindestens 30 Minuten, aber maximal bis zu 2 Tage in den Kühlschrank geben. Anwärmen lassen bevor der Teig weiter verwendet wird.

  4. Wenn der Teig die richtige Temperatur hat, den Ofen auf 175°C vorheizen und die Creme zubereiten.

  5. Für die Creme alle Zutaten in den Mixer geben und gut durchmixen. Gewürze nach Belieben hinzufügen. Zur Seite stellen.

  6. Für den Boden, den Teig auspacken und zwischen 2 Schichten Backpapier geben. Mit einer Teigrolle sanft in die Kuchenform bringen. Keine Sorge wenn er reißt – Sie können ihn später mit den Händen wieder reparieren, wenn er sich in der Form befindet. Versuchen Sie trotzdem, vorsichtig zu sein.

  7. Um den Boden in die Form zu bringen, das obere Backpapier entfernen und die Kuchenform verkehrt auf den Teig legen. Das zweite Backpapier als Unterstützung verwenden, um die Kuchenform mit dem Teig umzudrehen. Nicht zu viel darüber nachdenken – einfach machen! :)

  8. Den Teig mit den Händen in die Form drücken und an den Seiten entlang formen. Das kann ein bisschen tückisch sein, sieht beim Backen aber sehr schön aus. Es ist den Aufwand also durchaus wert. Dennoch sollte es Sie nicht mehr als ein paar Minuten kosten, den Teig in Form zu bringen. Löcher oder Risse können mit etwas Extra-Teig und der Wärme Ihrer Hände verschlossen werden.

  9. Tipp: Verbringen Sie nicht allzu viel Zeit mit dem Boden. Perfektionismus ist hier unangebracht. Achten Sie darauf, dass er flach und gleichmäßig ausgelegt ist und schreiten Sie dann weiter zur Creme.

  10. Die Creme auf den Boden geben und für 58-65 Minuten backen. Der Boden sollte dann goldbraun sein und die Creme noch weich mit ein paar Rissen an der Oberfläche. Den Kuchen dann aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen, bevor er für 4-6 Stunden in den Kühlschrank wandert – am besten über Nacht.

  11. In Stücke schneiden und mit geschlagener Kokossahne und nach Belieben mit Zimt, Muskatnuss und/oder Kürbis-Gewürz bestreuen.

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Rezept und Bild: © Minimalist Baker, Irene Hunter

Kategorie: well being

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